Willkommen
Lieber Leser,
zunächst einmal möchte ich mich bei Ihnen bedanken, dass Sie zu mir gefunden haben und Sie hier herzlich willkommen heißen.
Auf diesen Seiten habe ich mein persönliches Bestreben, mich für sexuell missbrauchte Kinder einzusetzen, ausführlich dargelegt.
Gewalt macht Angst - egal, ob es sich dabei um häusliche Gewalt, sexuelle Gewalt, Gewalt an Kindern, physische Gewalt oder auch psychische Gewalt handelt – selbst Mobbing ist inzwischen schon ein umfangreiches, ein nicht mehr zu ignorierendes Thema geworden…
Man empfindet Angst und Schrecken, wenn wieder mal ein grausamer Fall die Medien erschüttert. Das Entsetzen greift eiskalt nach einem, so dass man sich schütteln möchte, um diese Gedanken aus seinem Kopf zu vertreiben – es buchstäblich abschütteln möchte….
Am schlimmsten noch, wenn ein derartiges Verbrechen direkt um die Ecke geschieht – so was passiert doch nur im Fernsehen, aber doch nicht bei uns – ein fataler Irrtum, so etwas kann überall und jederzeit passieren! Gewalt kann in unterschiedlichen Formen nahezu überall vorhanden sein und ist es auch…
Mir ist klar, dass jegliche Form von Gewalt deswegen so in Panik versetzt und man es weit von sich weisen möchte, weil die Auseinandersetzung damit so unglaublich anstrengend ist… auf gar keinen Fall möchte man selbst betroffen sein und erst recht nicht, mit hinein gezogen werden…..
Ich glaube andererseits aber auch - gerade weil das so ist, sind diese Taten so weit verbreitet!!! Täter sind sich meistenteils genau bewusst darüber, dass sie Angst und Schrecken verbreiten, sie empfinden dadurch eine ungeheure Macht - das, was ihnen dabei hilft, weiterhin straffällig zu werden. Das bietet die ideale Voraussetzung - die Angst der Leute!
Ich bin davon überzeugt, dass es NUR eine Möglichkeit gibt, diesen Kreislauf zu durchbrechen – nämlich, indem man sich den Dingen stellt, die den Tätern eben jene Macht verleiht. Jeder weiß doch ganz genau, was GUT oder SCHLECHT ist - jeder weiß, wie er NICHT behandelt werden möchte - NIEMAND möchte gerne ignoriert werden und schon gar nicht in Notsituationen - warum tun wir es dann trotzdem???
Nur, wenn ein Täter auf Widerstand stößt, wird es leichter sein, Gewalt im familiären Leben zu unterbinden – wenn nämlich die Menschen in seinem Umfeld sich nicht scheuen, aktiv zu werden!!!
Niemand MUSS helfen, aber jeder KÖNNTE… - das macht die Sache für Täter erheblich schwieriger!!!
Jeder, der den Mut aufbringt, sich den Dingen zu stellen, seine eigenen Ängste zu überwinden, um einem anderen zu helfen, dem gehört meine Hochachtung – weil ich weiß, wie schwer das ist, eigene Nöte zum Wohle eines anderen herunterzuschlucken, und auch, dass vielleicht gerade diese Einstellung einsam machen kann....... was aber eigentlich nicht sein müsste, wenn jeder von uns versucht, dem Unrecht durch Gewalt ein Ende zu bereiten!!!
Ich danke Ihnen für Ihren Mut - denn ich bin mir sicher, dass Sie ihn in sich tragen!!!
Jasmina Marks
Jasmina Marks